Am Freitag 15 April sind wir mit unserer Klasse an die Universität Zürich gegangen, um uns einen Vortrag von Christa Dürscheid und Elisabeth Stark anzuhören.Sie haben das Projekt mit dem Namen "sms4sciene" ins Leben gerufen.
Das Hauptziel dieses Projektes ist es, die verwendete Sprache in SMS zu analysieren und Muster darin festzustellen.Zum Beispiel fragen sie sich, wie oft ein gewisses Wort in SMSen vorkommt oder auch wie sich SMS von Schweizern zum Beispiel von japanischen SMS unterscheiden.Dazu haben sie die Bevölkerung dazu aufgerufen, ihnen ihre unverfälschten SMS an eine, extra zur Verfügung gestellte Gratisnummer von Swisscom, weiterzuleiten.Darauf sortieren sie diese, die sie nicht brauchen könnten aus und anonymisierten die übrig gebliebenen.Insgesamt fand man so 2600 Beteiligte.Wie sie uns dann nachher noch erklärten, als wir ihnen zum Schluss noch einige persönliche Fragen stellen konnten, erfuhren wir, dass die meisten Beteiligten zwischen einundzwanzig und dreissig Jahre hatten, aber auch Kinder unter vierzehn Jahren und sogar über siebzig jährige stellten ihnen teilweise ihre SMS zur Verfügung.
Einige Forscher behaupten, dass das Schreiben von SMS zu einem Sprachzerfall führe, doch sie wiedersprechen dieser Vorstellung klar und deutlich und finden es sehr interessant.Bis jetzt sind sie die ersten, die so ein grosses Projekt darüber veröffentlichen, es wurden schon kleinere Studien gemacht mit bis zu 1200 Leuten, aber sonst wurde immer nur ein grösseres Augenmerk auf den Schreibstil in e-Mails gelegt.
Meine Idee, was ich in der Schule darüber machen könnte, denn wir werden ein ähnliches Projekt verfolgen(natürlich in deutlich kleinerem Rahmen), wäre zu analysieren, welche Wörter oder welche Passagen, zweisprachige Leute auf Deutsch oder eben in der anderen Sprache schreiben, die sie noch beherrschen und ob dies, bei zum Beispiel einem zweisprachigen Italiener die gleichen sind, wie bei einem zweisprachigen Franzosen.
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