Wir haben kurz vor den Weihnachtsferien begonnen das Buch Nathan der Weise zu lesen. Hier eine kurze Zusammenfassung:
Das Buch spielt in Jerusalem im Jahr 1192(genaue Jahreszahl aus:http://cornelia.siteware.ch/literatur/litzusammenfassungen/nathan.html)
Der jüdische Geschäftsmann Nathan kommt von einer seiner Handelsreisen zurück und erfährt von seiner christlichen Hausangestellten Daja, dass das Haus gebrannt hat und dabei fast seine Tochter umgekommen wäre, hätte nicht ein unbekannter Tempelritter eingegriffen. Einer, der hätte umgebracht werden sollen, der dann jedoch vom Sultan begnadigt wurde, da er Ähnlichkeiten mit seinem verschollenen Bruder aufweisen würde.
Darauf folgt eine Szene, in der der Patriarch eben diese Tempelritter dazu auffordern will, Saladin, der den ihn begnadigte, umzubringen. Doch dieser weigert sich. Nathan gelingt es dann aber endlich mit dem Retter seiner Tochter zu sprechen.Anfangs stehen sie sich ziemlich skeptisch gegenüber, aber dann merken sie, dass ihnen der Kampf um die richtige Religion beiden zuwider ist und freunden sich sogar an.
Saladin hat grosse Geldprobleme, da seit langem die "ägyptischen Tribute ausbleiben und noch wegen seiner horrende Freigebigkeit"(diese Informationen ebenfalls von:http://cornelia.siteware.ch/literatur/litzusammenfassungen/nathan.html)
Daher rechnet Nathan, als er erfährt, dass der Sultan ihn sehen will damit, dass er von ihm Geld leihen will. Aber er will nur mit ihm diskutieren, was für ihn die richtige Religion sei. Nathan antwortet darauf ganz geschickt mit einem Märchen. Es geht darin um einen Ring, der seinem Besitzer die Liebe und die Achtung der Menschen verschaffen kann und der der Vater immer seinen liebsten Sohn weitergibt. Eines Tages kann sich der Vater nicht entscheiden welcher seiner drei Söhne den Ring verdient hätte und so lässt er zwei Duplikate anfertigen. Auch ein Richter kann nicht mehr entscheiden welcher der richtige war. Das Problem beleibt ungelöst, aber der Sultan ist dennoch von der Weisheit Nathans beeindruckt.
Zur selben Zeit verliebt sich der Tempelritter in Recha, die wie man hier erfährt eigentlich eine getaufte Christin ist. Der Tempelritter ist darauf sehr enttäuscht von Nathan, da er eine Christin zur Apostasie verführt hat und geht mit seinem Problem zum Patriarchen, der denjenigen auf den Scheiterhaufen bringen würde. Er verrät ihm den Namen glücklicherweise nicht und findet zurück zu Saldin, der sagt er werde sich um die Sache kümmern.
Doch der Tempelritter wüsste eine Lösung:er bittet Nathan an seine Tochter zu ehelichen, "um ihn von seiner Unbesonnenheit zu retten."(auch aus der Quelle)
Der Sultan ist auch für diese Hochzeit. Jedoch Nathan kann mit Papieren, die er vom Klosterbruder erhalten hat, nachweisen, dass der Tempelritter und Recha Geschwister sind und sie die Kinder von Saldind's verschollenen Bruder und gleichzeitig Nathans Freund seinen.So stellt sich also schlussendlich heraus, dass hier Leute von den drei verschiedenen Religionen geistlich vereint wurden und sogar verwandt sind.
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