Dienstag, 15. Juni 2010

Auftrittsangst

So wird diese Angst von D.Wörz-Bilfinger beschrieben:
"Auftrittsangst gehört nicht zur(...) sinnvollen Angst vor einer realen oder möglichen Gefahr und ist vom Lampenfieber deutlich zu unterscheiden. Auftrittsangst wird zum Formenkreis der Angstkrankheiten bzw sozialen Phobien(s.u.) gerechnet und gehört,wie jede Krankheit, behandelt.
Im Gegensatz zum Lampenfieber, führt die Auftrittsangst zur Qualitätseinbuße bis hin zur völligen Blockade während des Auftritts.Das heißt,dass man, trotz optimaler Vorbereitung, ausgerechnet in Konzerten und Probespielen deutlich unter dem Niveau des realen Könnens spielt."

Während er von Lampenfieber sagt:"Der deutsche Ausdruck "Lampenfieber" beschreibt den Zustand fiebrig-ängstlich-nervös-gespannter Erwartung sehr gut. H.Möller(Berlin) bezeichnet Lampenfieber als eine" kreative,leistungssteigernde Angst". Die erhöhte Sympathikusaktivität schafft die körperlich-seelische Voraussetzung zur Leistungsoptimierung.
Unangenehme Symptome wie Herzklopfen,Kniezittern und Magendruck enden meist mit Beginn des Spiels schlagartig .Es tritt kein Qualitätsverlust des Spiels ein."

Ich selber kannte den Unterschied bis jetzt nicht.Aber jetzt kann ich sagen, dass ich nie Auftrittsangst hatte, nur teilweise Lampenfieber.
Ich habe früher Harfe gespielt und hatte immer wieder Auftritte.Anfangs war ich nie aufgeregt, doch je älter ich wurde, entwickelte ich immer stärker werdendes Lampenfieber.Meine Hände wurden schmwitzig, mein Herz schlug viel schneller und ich hatte immer Angst während des Auftritts ein plötzliches Blackout zu erleiden und gar nichts mehr zu wissen und ging das Stück aber tausende Mal im Kopf durch.Doch wie oben beschrieben, waren alle diese Symptome sofort verflogen, als ich dann endlich angefangen hatte zu spielen.Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass es mir sogar teilweise half eine bessere Leistung zu erzielen.
Da ist selber nie unter Auftrissangst litt, kann ich nicht viel dazu sagen und habe daher wieder den Text von Herr Bölz-Bilfinger zur Hilfe genommen: "Von Menschen,die nicht unter dieser Angstform leiden und sie deshalb nicht nachvollziehen können,wird sie ungerechfertigterweise oft als Charakterschwäche ,als Mangel an Selbstdisziplin oder als Zeichen mangelhafter Vorbereitung gedeutet,was bei Betroffenen Schamgefühl hervorruft.Sie verbergen ängstlich diese "Schwäche" und sprechen mit niemandem darüber. Häufig führt dies dazu,daß sinnvolle Hilfe nicht oder erst sehr spät in Anspruch genommen wird. Manche Hoffnungen auf Solo-oder Orchesterkarriere sind nicht an mangelndem Talent oder Fleiß gescheitert sondern an Auftrittsangst und Schamgefühl."

Mit diesen neuen Informationen würde ich nun sagen, dass ich einer betroffenen Person raten würde sich dieser Angst trotzdem zu stellen, denn nur so kann man sie auch bewältigen.Einfach auszuweichen bringt überhaupt nichts.Wie man das auch bei jeder anderen Angst am besten machen sollte.Aber natürlich leuchtet mir auch ein, dass dies ein schwieriges Unterfangen ist.Aber gerade in unserem Alter ist es sicherlich noch im ein vielfaches einfacher als später an der Universität oder in irgendeinem Beruf.Daher sollte man es so früh wie möglich angehen, wenn es noch nicht wirklich zu ernsthaften Schwierigkeiten führt,um dann im Berufsleben nicht benachteiligt zu sein.

Samstag, 5. Juni 2010

2. Teil:Reflexion zum Text

Den interessantesten Aspekt der Kalendergeschichte finde ich die Idee Gotthelfs seine eigenen Ideen und Übeerzeugungen durch eine Laus mitzuteilen.Da die Laus am Bein der Frau ist, bekommt sie alles mit und sieht so alle verschiedenen Perspektiven.Was wir ja schon in der Stunde behandelt haben.

(Ich haben es leider nicht geschafft, dass auf der Startseite der 1.Teil weiter oben steht)

1.Teil: Feedback zur Stunde

Sie haben sich sehr viel Mühe gegeben die Stunde zu gestalten gut durch zu organisiert.Was ihnen auch gut gelungen ist.Sie konnten den vorbereiteten Stoff gut in der Zeit behandeln, was auch nicht immer ganz einfach ist.
Die Handouts sind ebenfalls sehr übersichtlich und auf alle wurde gut eingegangen, ausser auf das erste:Bei diesem fand ich schade, dass kaum darüber geredet wurde und ihre Ideen, die sie sich dazu gemacht hatten nicht genügend vermittelt wurden.
Die Idee mit der Übung zu den Berndeutschen Ausdrücken ist wiederum sehr gut und originell.Hat aber nicht ganz direkt mit der Geschichte zu tun.Vielleicht könnte man das nächste Mal, um einen grösseren Bezug herzustellen, nur berndeutsche Wörter nehmen, die auch im Text zu finden sind, was auch noch dem Textverständnis zugute kommen würde.Gut daran war aber, dass so alle Mitschüler zum mitmachen angeregt wurden.Es war sowieso sehr gut, wie sie es geschafft haben nicht einfach zu der Klasse zu reden, aber immer wieder alle mit ein zu beziehen.
Was die Stunde sicherlich auch aufgelockert hat, waren die Lieder.Obwohl auch diese nicht direkt mit den Kalendergeschichten zu tun hatten.Es wäre interessanter gewesen Lieder, die etwa zur selben Zeit geschrieben wurden zu bringen.Um zum Beispiel Vergleiche anzustellen.(Es ist mir natürlich bewusst, dass dies natürlich nur schwer umzusetzen ist.)Was vielleicht noch etwas gefehlt hat, war eine tiefer gehende Interpretation der Texte.In der Stunde wurde vor allem auf das Berndeutsche Bezug genommen(Übung, Lieder, Bezug zum Fernsehen etc..), die anderen Aspekte wurden somit vernachlässigt.
Aber im gesamt Bild war die Stunde gut.