Sonntag, 8. November 2009

Studienwochen in Pompei: 2 unvergessliche Wochen

Als ich erfahren habe, dass wir nach Pompei gehen, hab ich mich natürlich wahnsinnig gefreut, denn letztes Jahr hatten wir mit dem Ort nicht so viel, bis gar kein Glück:eine Woche auf dem passo dello stelvio und die zweite auch nicht viel südlicher in der Valtellina.Also nicht unbedingt, das, was man sich unter Italien vorstellt:kein Meer, kalt und die Menschen verhalten sich nicht viel anders als in der Schweiz.
Und als dann noch bekannt wurde, dass wir in einem vier Stern Hotel wohnen würden, freute ich mich fast mehr auf die Studienwochen, als auf die Ferien.

Der übliche Tagesverlauf war ziemlich klar bestimmt:Um 7:30 weckte uns der Weckdienst des Hotels,wir frühstücken und verbrachten den restlichen Morgen und Vormittag in den scavi.Wo wir mit nervigen Touristen und Wärtern zu kämpfen hatten.Aber die Arbeit, die wir machen mussten, war noch ganz interessant:mithilfe von Stativen und einer Plexiglasscheibe ein passendes Bild in ein Photo einzuschieben.
Dem folgte ein Mittagessen, das von Nicola immer pünktlich vorbereitet wurde.
Am Nachmittag gingen wir dann wieder der gleichen Tätigkeit vom Morgen nach.
Bis um fünf Uhr und teilweise noch länger.Aber uns blieb noch genügend Zeit um das geringe Shopping-Angebot anzuschauen und Pompei kennen zu lernen.

Wir gingen mit der Parallelklasse, was nicht unbedingt alle erfreute, aber wir hatten eigentlich alle ein sehr gutes Verhältnis zueinander und im Nachhinein finde ich es sogar sehr gut, dass wie mit ihnen gegangen sind, denn so hat man alle besser kennen gelernt.
Das angebliche vier Stern Hotel hatte schon einige Makel:einigen kamen Dinge abhanden, das Essen, vor allem für Vegetarier war verbesserungswürdig, aber im Grossen und Ganzen war es ein gutes Hotel.
Eine Sache, die ich jedoch wirklich schade finde, ist, dass wir nie nach Napoli gegangen sind.

Das schönste Erlebnis war eindeutig der Tag am Meer:Am letzten Tag hatten wir am Nachmittag frei. Wir gingen etwa mit 20 Leuten ans Meer und es war einfach traumhaft.Wir konnten sogar noch baden.Ich hatte das Meer schon so lange nicht mehr gesehen und freute mich um so mehr, einmal wieder in diese unendliche Weite schauen zu können.
Nach zwei spannenden, lustigen und einfach unvergesslichen Wochen mussten wir dann aber leider wieder nach Hause zurückkehren.
Doch ich werde diese zwei Wochen nie vergessen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen